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2000
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Im Sommer des Jahres beschließen René, Tino und Oliver, eine Band zu
gründen: EISENHERTZ soll repräsentieren, was in Sound und Texten ausgedrückt
wird. Schnell entstehen einige Songs. Angetrieben vom zustimmenden Kopfnicken
interessierter Hörer, wird die erste Demo-CD produziert.
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2001
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Die ersten Reaktionen auf das frisch eingespielte Demo fallen – auch zur
Überraschung der Band – sehr positiv aus. Der Filmemacher Roman Matejov ist so
begeistert, dass er eine Dokumentation über Eisenhertz dreht. Der Film wird in
einem landesweiten Wettbewerb mit einem Preis honoriert. So können Eisenhertz
etwas Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Eine Radiostation lädt die Band sogar zu
einer Interview-Stunde ein.
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2002
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Eisenhertz spielen live in etlichen Clubs und Discos. Die Zuhörerschaft
wächst allmählich. Neue Songs entstehen und die Band entschließt sich, ein weiteres
Demo aufzunehmen. Die neuen Songs finden sich nun auch in den Playlists lokaler
Radiostationen wieder. Es folgt der eine oder andere Interviewtermin.
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2003
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Auch die Presse wird auf Eisenhertz aufmerksam und bekundet ein zaghaftes aber
erfreuliches Interesse. Die Volksstimme berichtet gleich auf einer halben Seite über
die Band. Es folgen weitere Artikel in regionalen Zeitungen. Die Internet-Präsenz
nimmt zu und die live-Aktivitäten werden nochmals verstärkt.
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2004
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Die Band startet optimistisch ins neue Jahr und möchte ihre Musik auch
überregional zu Gehör bringen. Dieses Unterfangen stellt sich bald als äußerst
schwierig heraus. Ohne „Vitamin B“ scheint im selbstverliebten „Business“ absolut
gar nichts möglich zu sein. Die Band muss einige herbe Attacken und Rückschläge
verkraften. – Was Eisenhertz allerdings in der Absicht bestärkt, den eingeschlagenen
Weg fortzusetzen. Glücklicherweise besteht die Szene nicht ausschließlich aus schwarzen
Schafen und so geht es Ende des Jahres wieder aufwärts.
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2005
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Eisenhertz gehen zunächst in Klausur, um bisherige Strategien zu überdenken.
Am Ende der Überlegungen steht der Entschluss, die eigene Homepage als Medium stärker
zu nutzen. Das Ergebnis erfreut sich positiver Resonanz. - Mal ehrlich, welche Möglichkeiten hätten wir auch sonst?
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2006
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Das Jahr der Weltmeisterschaften im eigenen Lande beginnt unmusikalisch, aber trotzdem erfolgreich:
René und Oliver dürfen sich nunmehr Diplom-Witschaftsingenieur bzw. Diplom-Kaufmann nennen. - Ist doch auch was.
Ein zweites Standbein ist nunmehr bei allen Bandmitgliedern vorhanden. Bleibt nur noch die Mission,
sich um das erste Standbein zu kümmern. Die Frage ist: Wie macht man das? - Wir wissen es auch nicht,
sind andererseits aber auch nicht (mehr) darauf angewiesen. Egal. Die Titanen des Musikgeschäfts treten auch mit
härteren Bandagen gegeneinander an. Und wer blockiert am Ende die Nr. 1 der Charts? - Richtig! Schnappi, der Crazy Frog und Konsorten.
Will heißen: Man hat es sowieso nicht in der Hand. Wir machen einfach weiter, weil wir Spaß dran haben und nicht anders können.
In diesem Sinne.
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